Zähne putzen

    Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Anonymous.

    • Zähne putzen

      Hallo, ich muss einmal was loswerden. Ich habe Probleme regelmäßig meine Zähne zu putzen. Mit dem duschen das kenne ich auch, aber das schaffe ich mittlerweile jeden Tag. Aber jeden Tag Zähne putzen schaff ich nicht. Hat jemand eine Idee, wie ich mich motivieren könnte?
      Ich will ja nicht mit 40 vergammelte Zähne haben :S
    • Warum fällt es dir denn so schwer? Vergisst du es oder gibt es da andere Gründe?

      Wichtig ist, dass du es irgendwie als Routine in deinen Alltag einbaust.
      Zum Beispiel direkt im Anschluss am Duschen. Oder du setzt dir regelmäßige Termine (Zeiten), wann du das tust. Als Erinnerung kannst du dir einen Wecker stellen oder Zettel irgendwo hinhängen, wo du oft dran vorbei kommst.
    • Motivation alleine ist dein eigener Satz : keine vergammelten Zähne!
      Dazu könnte man Mundgeruch nehmen, Ekel, Scham usw.

      Zähne putzen ist das A und O eines Menschen. Für mich zumindest. Ich weiss nicht wie du zu essen und trinken stehst. Aber wenn du es für dich normal ist, dann sollte Zahnhygiene das auch sein.

      Ansonsten gucke dir mal die vielen abschreckenden Bilder und Videos bei Google an. Wenn das nicht hilft... weiss ich leider auch keinen Rat.
    • Zur Motivation ist es sinnvoller, sein Ziel positiv zu formulieren.
      Also nicht "Ich will keine vergammelten Zähne" sondern "Ich möchte ansehnliche, gesunde Zähne."
      Abschreckung ist insofern vielleicht nützlich, das man sich zwingt, das zu tun. Aber langfristig ist es sinnvoller, das als normal und alltäglich ansehen zu können und es nicht nur mit Negativem zu verbinden.
      Deswegen lieber positive Ziele formulieren - das motiviert eher.
    • Also, sowas zählt bei mir zu den MUSS-Sachen.
      Das ist etwas, was gemacht werden muss, ob ich das für Notwendig empfinde oder da gerade Bock drauf hab. Normal würde ich jetzt für mich damit anfangen, Handy/Wecker/etc. eine feste Zeit einzubauen und dann wird das durchgezogen, nicht 5 Minuten später oder gleich, sondern dann, wenn es bimmelt oder die Zeit ist, die ich mir vorgegeben hab. Wobei bei mir selbst wichtig ist, das ich mir das selbst vorschreibe, denn wenn das ein anderer machen würde, würde das nicht funktionieren.

      Ich seh das aber auch recht pragmatisch oder technisch.

      Erklärung dazu und nicht aus der Luft gegriffen ist:
      Der Mensch ist ein absolutes Gewohnheitstier, weswegen man aus einem bestimmten Trott/Sucht/Angewohnheit schwer wieder herauskommt, wenn sich das mal eingeschlichen hat. Und wie oben schon erwähnt, wie das bei mir ist, bringt es in meinen Augen nichts, wenn dir das dauernd einer sagt, dich erinnert, etc... Weil dann nicht DU die Aufgabe, welche DU ja ändern willst im Kopf hast, sondern ein anderer.
      Sprich, es ist nicht in DEINEM Kopf drin und kann sich dort auch nicht verankern.

      Übrigens ein Grund, warum ich so manche Hilfe als nicht sinnvoll oder sogar völlig fürn Arsch ansehe.
      Ich zb. helfe gerne... Ich gehe MIT, begleite, unterstütze, aber ich erledige nicht für denjenigen die Aufgaben.
      Ich nehme ihm nichts aus der Hand, weil sich dann einfach bei der Person selbst nichts verändern kann.

      Zu dem Zähneputzen: Du hast dich also dran gewöhnt das schludern zu lassen (passiert jedem, früher auch Zähneputzen, heute hin und wieder mit anderen Sachen), jetzt musst du dich aber dran gewöhnen, das (wieder) fest in deinem Kopf einzubauen.
      Das dauert vielleicht ein paar Wochen/Monate, je nachdem, wie du so drauf bist und dann ist dass nach einer gewissen Zeit in deinem Kopf drin und läuft irgendwann automatisch, weils dann "so gehört".

      War bei mir auch nicht immer so, dass das lief, weil meine Prioritäten woanders und völlig in der Grütze lagen, die Schäden hab ich dafür heute extrem, aber ich hab bestimmte Dinge so fest verankert, dass ich zb. nicht mehr ins Bett könnte, ohne die Zähne geputzt zu haben, weil`s einfach so sein muss.

      Du könntest jetzt überlegen, was dir in deinem Alltag als Stütze dienen könnte.
      Beispiele die mir so einfallen, weils heutzutage immer zur Hand ist wären: Handy, Wecker, Zettel oder irgendeine andere Erinnerung, die dir immer ins Auge fällt.
      Ich persönlich meine, es sollte kein Anruf oder jemand anders sein, der dich erinnert.

      :liebegruesse:
    • Danke für eure Antworten.
      Ja, ich muss lernen, dass in meinen Alltag zu integrieren.
      Das ist aber gar nicht so einfach.
      Wenn ich das Haus verlasse, putze ich sie immer, aber eben nicht so zwischendurch.
      Ich muss mir das echt angewöhnen, das stimmt.
      Ist eigentlich total eklig.

      Ich versuche es mal, immer wenn ich abends die Diary Card ausfülle, dann auch meine Zähne zu putzen und morgens nach dem Tabletten nehmen.

      Hoffentlich klappt es :)
    • Vielleicht kannst du ja, als Zwischenlösung, Mundspülung verwenden?
      Das wäre immerhin etwas als gar nichts.
      Und Kaugummi wäre auch etwas. Einfach dass du deinen zähnen ab nun ein bisschen mehr Sorge tragen kannst...
    • Hallo,

      ich kenne das auch selber nur zu gut. Lasse das selbst häufig schludern.
      Nur mittlerweile schaffe ich es, mich mehr zu motivieren, mindestens 2 mal am Tag die Zähne zu putzen.
      Muss mich zum Beispiel immer daran erinnern, wie oft ich schon zum Zahnarzt rennen musste, weil ich durch die schlechte Pflege viel Karies bekommen hatte und heftige Entzündungen teilweise :o

      Das sollte man sich immer vor Augen führen. Damit man sich unter anderem auch den lästigen Gang zum Zahnarzt sparen kann, dann lieber in den Hintern treten und sich selbst dazu motivieren.