Drang zum Ortswechsel.

    Es gibt 16 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von jimbob123.

    • Drang zum Ortswechsel.

      Wie oft seit ihr umgezogen? 8
      1.  
        mehr als fünf mal (4) 50%
      2.  
        drei bis fünf mal (4) 50%
      3.  
        ein bis zwei mal (0) 0%
      4.  
        Oder habt ihr nur den Drang danach, diesen aber nicht gefolgt (0) 0%
      Mich würde interessieren ob ihr das auch kennt. Nach einer gewissen Zeit, nach ca. ein bis zwei Jahren euren Wohnort zu wechseln. Ich bin in meinem
      Leben schon sehr oft ungezogen.
    • Aber wie ist das eigentlich, man kann doch wegen Arbeitsstelle oder Ämtergebundenheit nicht so einfach Wohnort ständig wechseln?

      Also ich habe auch mehr als fünf mal angekreuzt, einmal davon war in der sehr frühen Kindheit und einmal in der späteren Kindheit. Später bin ich auch noch sehr oft umgezogen, allerdings habe ich es nicht so empfunden, nur als es noch zwischen den Städten war. Jetzt bin ich seit mehreren Jahren immer nur innerhalb einer Stadt umgezogen. Aber da ich die meiste Zeit in WGs gewohnt habe, sehe ich das als normal an, da es da ja oft so einen Durchlauf gibt.

      Allerdings hatte ich früher schon oft das Bedürfniss, den Wohnort (also nicht nur die Wohnung) zu wechseln, alles komplett neu, möglichst weit weg... Und bin dem dann halt auch ein paar mal nachgegangen. Da war ich aber noch recht jung, habe immer das Gefühl, so etwas geht viel leichter wenn man jung ist (wegen diesen ganzen Formalitäten wegen Job oder Ämtergebundenheit etc.), deswegen die Frage oben :weissnich:
    • Den Drang kenne ich sehr gut. Wäre es möglich, so würde mich nichts länger als 6 Monate an einem Ort halten. Ich glaube, ich sehe Umziehen als eine Art Neuanfang an... auch wenn man vor seinen psychischen Problemen natürlich nicht einfach so davonlaufen kann. Und es bringt Veränderung bzw. das Potential dazu. An einem neuen Ort kennt dich niemand und man hat die Möglichkeit vieles anders zu machen. So in den Vorstellungen zumindest... die Realität sieht leider etwas anders aus.

      Ich bin sowieso ein Mensch, der viel und häufig Veränderungen braucht. Sei es Umziehen, Kleiderstil wechseln, Haare färben... irgendwas muss sich bei mir immer verändern, sodass ich zumindest eine Zeit lang nicht dieses nagende Gefühl von Monotonie und Zähigkwit empfinde. Ich komme mit meinem Leben einfach ein klein wenig besser klar, wenn ich das tue.
      "Was hast du denn für ein Problem??"
      -
      "Muss ich mich sofort entscheiden?"

      *Koffeinmangel kann zu Fehlfunktionen führen. Achten Sie deshalb bitte auf den minimalen Füllstand. Konsultieren Sie bei weiteren Fragen einen Kaffeeautomaten.
    • Hallo,

      nun in dieser Umfrage stecken zwei Fragen.
      Zum einen die Frage, wie oft man umgezogen ist. Und zum anderen ob man den Drang zum umziehen hat.

      Nun zu der Frage, wie oft ich in meinem Leben umgezogen bin. Ich glaube irgendwo kam schonmal die selbe Frage. Ich versuche mal gedanklich alles durch zu gehen. Könnte sein das ich was bei der Zählung vergessen habe.

      *graue Zellen mal ansporne*

      Also wenn ich mich nicht irre bin ich um die 10 Mal bisher umgezogen. Wobei ich dazu sagen muss, das damit wirklich jeder Umzug mitgerechnet ist.

      Zu der anderen Frage, ob ich den Drang zum umziehen habe.
      Ein klares Nein. Ich denke, das kommt daher das ich schon so viele Mal umgezogen bin bzw. umziehen musste. Ich mag umziehen ganz und gar nicht. Wenn es nach mir ginge, würde ich hier am liebsten für immer bleiben, rational betrachtet.

      Ich mag Veränderungen in diesem Bezug nicht. Lieber die Beständigkeit. Was nicht bedeutet, das dies bei allem so ist. Wie gesagt nur jetzt im Bezug auf das umziehen. Wenn ich es nicht aus privaten Gründen "muss", dann bleibe ich wo ich bin.

      ..................Das Leben ist wie die Erde...................
    • Interessante Umfrage...
      Also offiziell umgezogen bin ich zwei Mal. Einmal in meine WG und dann wieder zurück zu meinen Eltern.

      Der Drang ist allerdings da. Bei mir ist es so, ich fühle mich zwar schnell irgendwo wohl, aber das hält dann nicht für lange an. Dann will ich wieder weg.
      Aber da ist das liebe Geld, die Wohnungssuche und fehlende Umzugshelfer...
      "The two most important days in your life are the day you are born and the day you find out why" - Mark Twain
    • Ich bin bisher 3 Mal umgezogen und das innerhalb von 2 Jahren.
      Zuerst von meinen Eltern in eine Art "Pension" (4er WG), dann mit einer Freundin in unsere gemeinsame Wohnung (2er WG) und dann wieder zurück zu meinen Eltern.
      Das entstand aber weniger aus dem Grund, dass ich den Drang dazu hatte, sondern eher aus pragmatischen und notwendigen (bezüglich der Ausbildung) Gründen. Als ich die dann abgebrochen habe, musste ich ja zurück zu meinen Eltern. Im Februar werde ich in die Stadt näher an die Uni ziehen, ins Studentenwohnheim in eine 2er WG. Zum einen aus praktischen Gründen (kein Pendeln mehr), zum anderen weil ich unbedingt wieder von Zuhause raus will. Ich glaub, wenn man einmal seine eigenen vier Wände hat, dann tut man sich schwer damit, wieder bei den Eltern einzuziehen (auch wenn ich mich hier wirklich wohl fühle, so ist es nicht^^).
      Den Drang, den Ort zu wechseln, den kenne ich sehr gut. Hab ich oft. Im Moment zum Beispiel auch wieder. Umso mehr freu ich mich auf den Februar.
      Aber ich hab vor allem eher dieses Fernweh. Und stehe da total im Zwiespalt, da ich eigentlich gar nicht so weit weg von meiner Heimat hier möchte. Aber ich hab oft diese Drang: Einfach weg. Was Neues sehen, irgendwo neu anfangen.
    • Wie ihr vielleicht wisst, war ich vorher in einem Forum für Asperger, da habe ich das Thema auch mal angesprochen. Für die anderen war der Gedanke an umziehen schon schrecklich. Ale ich dann sagte, umziehen gehört bei mir einfach zu meinem Leben konnte man sich das gar nicht vorstellen.Den Drang, den ich habe ist für Asperger komplett untypisch.
    • @Thomi50 Ob nun etwas typisch oder eben untypisch wegen irgendeiner krankheit ist, ist doch egal. Ich fine es ja richtig, wenn man sich mit seiner Krankheit auseinandersetzt. Aber ich (meine Meinung) finde, das man nicht alle Entscheidungen, Denkweisen, Handlungen usw. auf eine krankheit schieben kann. So ruht man sich nur auf etwas aus. Anstatt einfach zu sagen, ja das bin ich.

      Krankheiten psychischer Art, sind ein Teil von uns. Das ist schon richtig. Aber dennoch eben nur ein Teil und nicht ein Ganzes. Die hier vorhandenen Krankheiten besagen nicht, wie unser Character ist.
      Naja, das wollte ich einfach nur mal anmerken, weil ich das las, das deine Handlungsweise nicht für deine Krankheit typisch ist. Und so in der Art habe ich das schon öfters gelesen (allgemein).

      ..................Das Leben ist wie die Erde...................
    • Ich habe überhaupt nicht den Drang umzuziehen.
      Mit meinen Eltern bin ich halt öfters umgezogen, aber mit 20 bin ich ausgezogen für 4 Jahre in eine gemeinsame Wohnung mit meinem Ex Freund und im September 2006 bin ich hier in diese Wohnung eingezogen und wohne immer noch hier. Ich fühle mich wohl hier, wohne direkt im Ort, habe alles nah dran, Post, Bank, Apotheke, Bäcker, Supermarkt, Hausarzt etc... Mag hier gar nicht mehr weg... Werde auch noch länger hier bleiben. Nächstes Jahr möchte ich meine Wohnung renovieren. Nochmal alles schön machen. :)
    • Hallo @Schlumpfinchen,
      Du schreibet
      Ob nun etwas typisch oder eben untypisch wegen irgendeiner krankheit ist, ist doch egal. Ich fine es ja richtig, wenn man sich mit seiner Krankheit auseinandersetzt. Aber ich (meine Meinung) finde, das man nicht alle Entscheidungen, Denkweisen, Handlungen usw. auf eine krankheit schieben kann. So ruht man sich nur auf etwas aus. Anstatt einfach zu sagen, ja das bin ich.

      Da gebe ich Dir volkommen recht.
      Mein Problem liegt dabei nicht bei einer Krankheit. Egal um was es sich in meinem Leben handelt, habe ich große Schwierigkeiten mit Widersprüchen klar zu kommen. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um wichtige Dinge oder nur um Kleinigkeiten handelt. Bei mir muss einfach alles zusammenpassen. Natürlich bekomme ich das oft nicht hin, das macht sich dann sofort an meiner Laune bemerkbar. Es bringt mir auch nichts einfach zu denken, das ist eben so, kann ich nicht ändern. Das hält oft so lange an, bis wieder andere Dinge vordergründig werden. Oft komme ich aber auf das alte Thema zurück und dann beginnt alles wieder von vorn.
    • @Thomi50

      Das hält oft so lange an, bis wieder andere Dinge vordergründig werden. Oft komme ich aber auf das alte Thema zurück und dann beginnt alles wieder von vorn.


      Das sagt mir bzw. auch dir das du damit nicht abgeschlossen hast bzw. nicht abschließen konntest.

      Eine Frage: Was genau meinst du damit "Es muss alles zusammenpassen"? Magst du mir das erklären?

      ..................Das Leben ist wie die Erde...................
    • Ja @Schlumpfinchen,
      zu mindestens versuchen. Ich fange mal so an. Bei der Beurteilung von Menschen habe ich keine Probleme. Entweder ich stufe ihn alt sehr nett ein, oder er ist mir eben unsympathisch. Das ist eindeutig. Das Problem tritt auf, wenn ich durch meine Beurteilung der Sache nichts ändern kann. Wenn ich keinen Einfluss nehmen kann, kurz wo es für mich keine Lösungsmöglichkeit gibt.
    • Den Drang 'irgendwohin weg zu wollen' habe ich schon immer und ständig. Früher wollte ich immer nach Amerika und dort ein komplett neues Leben anfangen - hab sogar dafür zwei Mal dort gearbeitet und mich über 10 Jahre lang für die Green-Card-Lottery beworben.

      So ein Neuanfang hat echt soviel Freiheit in sich. Das Problem dabei ist nur, dass diese Freiheit nur für den Anfang so hält. Die Schwierigkeiten entstehen dann automatisch wieder, wenn Beziehungen mit Leuten, Arbeitskollegen, usw. enger werden.
      Someday this pain will be useful for you.