Alternative Darreichungsformen?

    Es gibt 16 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Finnja.

    • Alternative Darreichungsformen?

      Servus und guten Tag :winken:

      weiß jemand von euch, ob es Quetiapin ("Seroquel"), Agomelatin ("Valdoxan") und Venlafaxin ("Trevilor") auch als Tropfen, Saft oder ähnliches gibt?

      Wegen meiner Essstörung :klo: dürfte einiges an Wirkstoffmenge aus den (Retard-)Tabletten gar nicht in meinem Körper ankommen bzw nur unregelmäßig. kennst das jemand von euch? wie handhabt ihr das?

      Habe am Freitag einen Termin bei meinem Psychiater und wollte vorher mal ein wenig rumhorchen ;)

      Liebe Grüße von der Finnja

      :smilie_girl_017: :smilie_girl_078: :pcundkaffee:
    • um jetzt ma bissl zu klugscheißen ... hihi
      also Retardtabletten sind dazu ausgelegt den magen zu überstehen das heißt sie wirken eh erst im darm bereich.
      vllt wäre eine Bukale darreichungsform vom vorteil. (s. Tavor) das heißt die tablette fängt sozusagen schonim mund anihre Wirkung frei zu setzen.
      ob es aber deine medis in dieser form gibt kann ich dir nicht sagen. aber meistens ist es so
      als beispiel fällt mir das grasde ein Novaminsulfon ( leichtes analgetika ) das gibts als tropfen als tablette und als i.v. präperat.
      wenn du muse hast schau mal in der Roten liste nach ( da sind alle medikamente + wirkstoff + darreichungsform aufgelistert)

      LG Shadow
      Life is like a box of chocolate you´ll never know what you get.

      Benzin im Blut; OPEL im Herzen

      :wuffi:

    • Aaaalso: Resümé von Freitag ist mehr als bescheiden :genervt: :kopfschuettel: Erst mal habe ich zwei Stunden gewartet ... was schon mal super war, weil das Wartezimmer zwischendrinne ziemlich belebt und laut gewesen ist - Anspannung stieg und stieg und stieg ... habe mich eingeengt gefühlt und bin dann raus, hab Bedarf genommen und in der BSIK-Wahtsapp-Gruppe geschrieben.
      Ok. jedenfalls meinte der Doc, dass ich ja ein "wandelnder Apothekenschrank" wäre das Valdoxan haben sie mir während einem Klinikaufenthalt Anfang Juli verschrieben, das zusätzliche, unretadierte Quetiapin hat mir seine Praxisgemeinschaftskollegin verschrieben, während er in den kompletten Sommerferien und auch nachhher noch im Urlaub gewesen ist. Das passt Mr "Dann ist das (Problem) eben so." überhaupt nicht in den Kram. Aber ich bin insgesamt besser drauf seit die Medis so eingestellt sind. Und deswegen will ich die auch so beibehalten. Was er auch wieder nicht so toll fand. Hat dann seine Kollegen bzw die Gedankengänge (dass ich durch die Medis tiefer schlafe udn dadurch morgens besser raus komme), die seine Kollegen hatten, als sie mir diese beiden Medis verschrieben haben, regelrecht ausgelacht. :motz:
      Brauche also un-un-uuuuuuunbedingt nen neuen Psychiater.
    • Hallo Finnja,

      Ich persönlich habe mit Psychopharmaka nicht viel am Hut und kenne mich da eh nicht aus.

      Was ich menschlich gesehen denke ist, das dieser Arzt der seine Kollegen ausgelacht hat, vielleicht mehr Wahrheit spricht als man denkt.
      Natürlich helfen dir die Medikamente, aber es ist aus medizinischer Sicht immer besser "desto weniger Medikamente für den Körper, desto besser". Man sollte immer gucken, die medikamentenliste so kurz wie nur möglich zu halten. Man kann gar nicht wirklich nachvollziehen wie sehr man mit jedem medikament dem eigenen Körper auch schaden kann.

      Was die Wirkungsweise etc. angeht, dazu möchte ich mich nicht äussern, da ich da einfach unerfahren bin.

      Wenn du der meineung bist diesen Arzt zu wechseln, dann tue dies. DU musst dich gut aufgehoben fühlen. Jedoch, wie gesagt. Ich halte nichts von Ärzten (kam erst gestern ein bericht bezüglich Medikamente im TV), die immer mehr und mehr Medikamente verschreiben und überhaupt keinen Überblick mehr haben, was eigentlich davon wirklich notwendig und richtig ist und was absoluter Bullshit ist.

      Ich weiss, meine Worte sind etwas hart, ist nicht böse gemeint. Ich wollte nur meine Meinung dazu äussern, aus welchem Blickwinkel ich es betrachte.

      :)

      ..................Das Leben ist wie die Erde...................
    • Hi Schlumpfinchen! :winken:

      Gehöre auch zu den Menschen, die da eher skeptisch sind und lieder weniger als mehr nehmen. Trotzdem bin ich dankbar dafür, dass es Medis gibt, die wirken. Ob mein Psychiater bei jedem einzelnen Medi weiß, was die bei mir bewirken, wage ich in Frage zu stellen. Aber ich weiß es, weil ich es immer wieder merke. Das Valdoxan wirkt sich zum Beispiel positiv auf meinen Antrieb aus.
      Klar mache die Medis auch Dinge, die sie nicht unbedingt tun sollen (langfristige Leberschäden (mein Lieblingsbeispiel^^) etc), aber (Achtung! Übertreibung) ich sterbe lieber mit 50 an ner Leberzerose und habe was von der Zeit auf dieser Welt gehabt als dass ich 80 werde udn bis dahin die allermeiste Zeit vor mir herkrepel.
      Weiß nicht, ob das für dich irgendwie nachvollziehbar oder zumindest verständlich ist.
      Ach so, bevor ich´s vergesse: fan deine Worte gar nicht hart oder so. Alles gut :)

      Liebe Grüße
      die Finnja
    • Hallo Finnja,

      ja das ist für mich verständlich. Vielleicht habe ich deinen vorigen Beitrag auch missverstanden. Ich habe es so verstanden, das du verschiedene Medikamente von verschiedenen Ärzten verschrieben bekommen hast oder bekommst. Du eine Art Medikamentenliste deinem Psychiater gegeben hast oder gesagt hast und dieser darauf die von dir oben beschriebene Reaktion von sich gegeben hat.

      So hatte ich das verstanden, weshalb ich hier schon den Psychiater verstehe.

      Freut mich, das meine Worte dir nicht zu hart sind. Man weiss manchmal nicht, wie es bei einem Gegenüber ankommt, da man weder Bild noch Ton hat. Deshalb schreibe ich das dann lieber dazu, um dem irgendwie die Schärfe zu nehmen.

      Aber wie gesagt, mache das was für dich richtig ist :)

      ..................Das Leben ist wie die Erde...................
    • Aaaaaalso, um vlt ein bissl Verwirrung zu nehmen ;) Psychiater hat mir keines der Midis, die ich nehme, verschrieben oder irgendetwas an der Dosis geändert. Das Valdoxan wurde bei meiner vorletzten Krisenintervention angesetzt, das unretadierte Quetiapin hat mir die Urlaubsvertretung (hat die Praxis zusammen mit meinem Psychiater) von meinem Psychiater verschrieben. Und die wussten beide (Stationsärztin und Urlaubsvertretung) welche Medis ich nehme. Und die haben mir alle plausibel erklärt, nachdem ich denen erklärt hatte, was die Medis, die ich bereitsnehme bei mir bewirken, was das neue Medi bei mir machen soll.
      Bei meinem Psychiater bin ich seit Ende Mai oder so. Bin froh einen zu haben, bei dem ich meine Rezepte bekomme. Aber wenn es darum geht irgendwelche (medizinischen) Probleme zu besprechen und da was zu verändern, kann man den total vergessen. Sein scheinbarer Lieblingssatz "ja, dann ist das im Moment halt so." Würde gern zu seiner Kollegin wechseln, aber die hat absoluten Aufnahmestop. Und das noch mindestens bis Jahresende. =(

      @Down: Glaube ich dir, dass du Angst vor hast. Aber aus welchem Grund könnte dein Doc denn auf die Idee kommen die Medis umzustellen?
    • Ok, danke für die Aufklärung :)

      Nun, da kann ich es bezüglich dessen was wohl seine Aussage immer wieder ist, verstehen das du wechseln möchtest.
      Bis jahresende ist es doch nicht mehr all zu lang. Und so oft bist du wahrscheinlichdieses Jahr nicht bei deinem Psychiater, oder?

      Ansonsten einfach Telefonbuch nehmen und ein paar anrufen.

      ..................Das Leben ist wie die Erde...................
    • Ich würde mal anfragen, ob du wechseln kannst.
      Ansonsten Psychiater aus dem Telefonbuch abtelefonieren oder mal umhören, ob dir jemand einen empfehlen kann.

      Bringt ja nichts, wenn du mit ihm nicht reden kannst.

      Ich bin bei meiner Psychiaterin seit fast 10 Jahren und sie ist echt super, bin total zufrieden mit ihr. Nur habe ich viel zu viele Medis. Habe so viele Symptome, was gegen Angst, was gegen Depris, was gegen das psychosenahe, was zum schlafen, und und und...
    • @ Schlumpfinchen: Bis Jahresende ist für mich schon noch ne Weile. Vor allem weil es ja hieß: "mindestens". :warten1:

      @ ZeroGravity: Habe gestern mit einer Freundin gesprochen und die meinte sie kann mir eine empfehlen. Muss sie mal nach der Nummer fragen. Hatte ich total verpeilt.^^ Nachteil: Ich fahre mindestens ne 3/4 Stunde hin, weil die in der Nachbarstadt ist. Habe auch zu meinem früherem Hausarzt gewechselt, nachdem ich bei einer war, die um die Ecke meiner jetzigen Whg ist. Der ist soweit draußen, dass ich da etwas über eine Stunde unterwegs bin - eine Strecke. Aber ich fürchte das muss ich in Kauf nehmen, wenn ich nicht wieder Bock auf Russisch Roulette habe :hach
      Nehme auch für so ziemlich jedes Symptom mind ein Medi. Aber ich bin dankbar, dass diese Kombi zumindest sowas wie ein halbwegs normales Leben möglich macht ;)