Lieber einen männlichen oder einen weiblichen Therapeuten?

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    • Lieber einen männlichen oder einen weiblichen Therapeuten?

      Lieber einen männlichen oder einen weiblichen Therapeuten? 27
      1.  
        Ich möchte nur von einer Frau behandelt werden (13) 48%
      2.  
        Ist mir total egal (13) 48%
      3.  
        Ich möchte nur von einem Mann behandelt werden (1) 4%
      Hallo ihr, lieber einen männlichen oder einen weiblichen Therapeuten? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? :)
    • Naja... ich hatte bisher überall nur Therpeutinnen und da es da eigentlich immer gut funktioniert hat, sehe ich keinen Bedarf es mal mit einem männlichen zu versuchen^^
      "Was hast du denn für ein Problem??"
      -
      "Muss ich mich sofort entscheiden?"

      *Koffeinmangel kann zu Fehlfunktionen führen. Achten Sie deshalb bitte auf den minimalen Füllstand. Konsultieren Sie bei weiteren Fragen einen Kaffeeautomaten.
    • Bis jetzt habe ich noch eine Therapeutin, da bin ich auch richtig froh drüber, ab Anfang nächsten Jahres habe ich dann einen Therapeuten, bei Frauen war kein Platz, aber ich hab schon mein Vorgespräch gehabt und war angenehm überrascht, dass ich mich in Gegenwart eines fremden Mannes aufgehoben gefühlt habe...
      Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden
      ist wohl das schönste Glück auf Erden

      Carl Spitteler

    • Ich hatte mal einen männlichen Therapeuten von dem habe ich mich nicht ernst genommen gefühlt.. und bin dann zu einer weiblichen Therapeutin gewechselt.. bei der die Chemie stimmt.

      Hatte aber auch schon weibliche Therapeutinnen, wo es nicht passte.
    • Ich konnte noch gar keinen Therapeuten finden, der bereit war nur die Depressionen zu therapieren, alle sind drauf getrimmt auch die Borderline Vorzüge zu reduzieren.
      Da ich da aber nicht mit mache, versuchte ich schon den Borderline Status geheim zu halten ... mit wenig Erfolg, sind halt Therapeuten, die wussten spätestens nach der 4. Sitzung, woher der Wind weht.

      Das Problem aller Therapeuten ist nach wie vor, dass sie Borderline als Krankheit ansehen, die geheilt werden muß; daher sind alle Therapeuten extrem engstirnig und ich komme mit keinem zu Rande.
      Und dass ist dann erst recht deprimierend !
    • Borderline ist nicht heilbar, nur therapiebar.. (es sei denn irgendwer erfindet eine mehrmals benutzbare zeitraummaschiene)

      aber die einzelnen diagnosebilder hängen natürlich miteinander zusammen.. reagieren und interagieren miteinader.. deshalb sehen es vielleicht Therapeuten anders als du, nehmen es anders wahr.. was auch sehr menschlich ist.. immerhin sind wir alle nur unperfekte menschen..

      lg unmenschlich
    • Ich bevorzuge weibliche Therapeutinnen.
      Ich hatte einmal einen männlichen und habe mich so dermaßen in den verschossen, über Jahre, das war schlimm. Möchte nie wieder zu einem männlichen.
    • Ich finde, dass kommt darauf, wie der Mensch sonst so ist. Bis jetzt hatte ich überwiegend Frauen, aber da waren auch 2 dabei, mit denen ich überhaupt nicht klar kam. Ebenso bei Männern. Mein erster ambulanter Therapeut war ein Mann, mit dem ich sehr gut klar kam. Mit dem männlichen Therapeuten in der letzten Klinik hingegen kam ich überhaupt nicht klar.
      Allerdings gibts eben einige Themen, die ich lieber mit Frauen bespreche. Von daher irgendwie doch lieber weibliche Therapeuten...
      "The two most important days in your life are the day you are born and the day you find out why" - Mark Twain
    • Also ich hatte früher immer weibliche Therapeuten und kam mit denen überhaupt nicht klar. Was mir auch wieder sagt, das ich irgendwie mit Männern (allgemein) besser klar komme. Bei Frauen hält es sich in Grenzen.

      Mein Psychiater ist männlich und der ist wirklich gut. Da stimmt einfach alles irgendwie. ich mache zwar keine Therapie zur Zeit, aber wenn, dann würde ich wohl auf einen männlichen zurückgreifen.

      ..................Das Leben ist wie die Erde...................
    • Ich war früher bei einer Therapeutin und einer Psychiaterin. Und bei beiden habe ich mich nicht gut aufgehoben gefühlt. Das habe ich aber mit vielen Ärztinnen, dass die eher grob sind oder desinteressiert, jedenfalls habe ich den Eindruck bekommen bisher. Bei Äzten im Allgemeinen suche ich mir mittlerweile lieber Männer als Frauen ...
    • Also ich komm zwar auch mit männlichen Therapeuten klar, aber sie sind mir dennoch ein wenig suspekt, vor allem weil die hier bei mir in der Klinik ziemlich verplant sind und meiner Meinung nach wenig kompetent sind und selbst Hilfe bräuchten. Die weiblichen Therapeutinnen, die taugen hier deutlich mehr und ich fühl mich dort auch wesentlich wohler, wobei ich immer aufpassen muss, dass ich keine zu enge Beziehung zu denen aufbaue, ihnen mein Leben in den Schoß lege und ohne sie dann nicht mehr leben kann. Fühlt sich dann oft so an, als wären sie mein Sauerstoff zum Leben. Echt ätzend.
    • Mir persönlich ist das Geschlecht meines Therapeuten egal. Momentan habe ich eine Therapeutin und die ist super. In der letzten Klinik hatte ich auch eine Therapeutin, aber mir der bin ich überhaupt nicht klar gekommen. In der vorletzten Klinik hatte ich einen Therapeuten und bin super mit ihm klar gekommen. Habe aber auch schon Therapeuten gehabt mit denen ich nichz klar gekommen bin.
      Kommt halt immer auf die Art des Therapeuten/der Therapeutin an.
    • @ Thomy50 Da kann ich dir nur zustimmen, ich finde mit jeweils dem anderen Geschlecht kann man meist viel offener reden und ist mehr man selbst.
      Mir persönlich ist aufgefallen das ich mit einem männlichen Gegenüber ganz anders rede, evtl gar nicht einmal was den Inhalt angeht, sondern viel mehr wie ich etwas sage, was während dessen in meinem Kopf passiert.
      Außerdem habe ich oft das Gefühl dass im Gespräch mit dem anderen Geschlecht die Reaktionen viel authentischer, ehrlicher irgendwie direkter sind. Speziell für mich ist außerdem oft die Meinung oder Reaktion einer weiblichen Person wichtiger und ich fühle mich viel eher verstanden.
    • Ich finde, das kann man so nicht sagen, welches Geschlecht vom Therapeuten für das Geschlecht des Patienten gut ist. Da muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Und jeder Mensch ist da auch unterschiedlich, mit wem er besser kann.