Hilft/Half euch eure Therapie/n?

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    • Hilft/Half euch eure Therapie/n?

      Hilft/Half euch eure Therapie/n? 8
      1.  
        Ja, auf jeden Fall (3) 38%
      2.  
        Ja ein wenig (3) 38%
      3.  
        Nein (2) 25%
      Wie schon im Titel beschrieben, würde mich doch sehr interessieren ob euch eine oder mehrere Therapien, die ihr evtl. gemacht habt, geholfen hat. Und ich würde mich freuen, wenn ihr evtl. auch ein bisschen etwas dazu schreiben könntet, was genau euch geholfen hat oder eben nicht.

      ..................Das Leben ist wie die Erde...................
    • Mir haben die Therapien schon sehr geholfen. Ich mache jetzt seit 10 Jahren Therapie und ich brauche einfach den Austausch und muss über mich reden können. Ich habe eine Reihe von Symptomen, aber es hilft gut, wenn man darüber sprechen kann. Es wird dadurch nicht besser, aber aushaltbarer.
      Ich habe durch Therapie auf jeden Fall meine Ängste und mein SVV besser in den Griff bekommen. Das kann ich auf jeden Fall so sagen.
      Ich habe auch oft Symptomverschiebung, ist das eine besser, kommt das andere. Also ich habe immer was, was mich beschäftigt.
    • Ambulant habe ich schon einige Therapeuten durch und muss sagen: Geholfen hat mir ambulant nichts, außer ein einziger Therapeut.
      Außer eine Sache: Einfach jemand neutralen zu haben, mit dem man über alles reden kann. Wobei bei mir da das Problem war, dass ich mich kaum jemandem öffnen konnte.
      Nur bei einem Privattherapeut, bei dem ich ein halbes Jahr war (leider ging nicht länger, da er nur Kurzzeittherapie machte), bin ich wirklich weitergekommen.
      Es war eine systemische Therapie, wo insbesondere das Umfeld einbezogen wurde und da gab es viele Situationen, wo mir einfach viele Dinge deutlich wurden, über die ich vorher noch nie so nachgedacht habe. Das Ganze mal zu analysieren, das hat mir etwas Klarheit gebracht.
      Vor allem hat mir diese Therapie aber einfach viel gebracht, weil ich mich bei dem Therapeuten absolut sicher gefühlt habe. Die Sitzungen war oft humorvoll und trotz vieler ernsten Themen konnten wir auch mal lachen. Mir wurden auch immer "Hausaufgaben" gegeben, wo ich auch Zuhause aktiv weiterarbeiten konnte. Bei den anderen Therapeuten hatte ich meist das Gefühl, einfach die Stunde abzusitzen und zu reden, aber nichts "passierte". Es brachte mich schlichtweg nicht weiter. Außer eben bei diesem Therapeuten. Der war wirklich top.

      Stationär und teilstationär hat mir am meisten gebracht. Da hab ich viel Handwerkszeug mitgekriegt.
      Am meisten hat mir da geholfen: Die Achtsamkeits- und Entspannungsübungen, Sport, Yoga und das Skillstraining.
      Außerdem die Einzelgespräche mit meinem Bezugstherapeuten. Bei dem einen wurde viel nach der Ursache gebohrt und mir wurde die Diagnose ausführlich erklärt und mir eben auch Wege gezeigt, wie es weitergehen kann. Wichtig war für mich da das Gedanken-Entschärfen. Mir wurde vom Hausarzt und Familie immer gesagt, dass ich da eh mein Leben lang immer wieder Probleme mit haben werde und mein Leben lang Therapie brauchen werde. Das war für mich dann einfach dieser Gedanke "Warum dann überhaupt probieren?" und da hat mein Bezugstherapeut sich wirklich hinter gehängt, dass ich gelernt habe, diese Gedanken zu entschärfen.

      Im Grunde kann ich sagen, dass ich viel bisher mitnehmen konnte. Ich muss nur dran arbeiten, das auch weiterhin umzusetzen.