Welche Therapieart macht ihr?

    Es gibt 8 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Isabella.

    • Welche Therapieart macht ihr?

      Ja,Frage ist die Überschrift...Welche Therapieart macht ihr?Hilft sie euch oder würdet ihr gern eine andere Form wählen?
      Also ich mach wahrscheinlich demnächst tiefenpsychologisch mit Verhalten dazu...Wobei ich lieber eine Trauma gemacht hätte,aber ich krieg nirgends einen Platz :wtf:
      Es lief alles nach Plan... Nur der Plan war Scheiße :hehehe:


    • Zur Zeit mach ich noch eine Verhaltenstherapie, die geht noch bis ca. August/September und ab Dezember darf ich mich bei einem tiefenpsychologisch fundierten Therapeuten vorstellen, der auch Traumtherapie macht. Hatte bei ihm schon das Vorgespräch und er fand es jetzt noch etwas zu zeitig, da ich noch nicht lange genug aus der Klinik raus war.
      Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden
      ist wohl das schönste Glück auf Erden

      Carl Spitteler

    • Ich mache eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und eine dialektisch-behaviourale Therapie (DBT).

      Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie würde ich nicht unbedingt weiterempfehlen.
      Wir kramen NUR in meiner Kindheit rum (Ich sag immer in der Psychoanalyse gilt das Motto: Wenn was schief gelaufen ist, war die Mutter schuld ;) ).
      Hauptsächlich wird geredet über eben irgendwelche Kindheitstraumata, die anschließend mit EMDR wegtherapiert werden (da muss man sich in die belastende Situation hineinversetzen und einen positiven und einen negativen Satz ausdenken. Dann guckt man auf einen Stift, den der Therapeut schnell hin und her bewegt und Ziel ist es, durch dieses Augen-bewegen zu der Annahme zu kommen,der positive Satz treffe eher zu. Soll wohl an das Augen-Bewegen aus der Tiefschlafphase angelehnt sein).
      Ein weiterer Therapiebestandteil ist das Malen von Bildern (zu einem vorgegebenem Thema, z.B. Male deine Familie), oder ich soll mit dem Scebo-Baukasten Situationen aus meinem Leben nachspielen (egal welche, einfach intuitiv etwas aufbauen).


      Ich sehe da ehrlich gesagt nicht den großen Sinn drin...


      Da gefällt mir die DBT schon viel besser.
      Ein Nachteil ist, dass sie sehr zeitintensiv ist.
      Ich muss jeden Tag eine Tagebuch-Karte ausfüllen, wo ich suizidale Ideen (Drang+ Tat), selbstschädigendes Verhalten (Drang+ Tat), Not/Elend, Spezielles Problemverhalten (Drang+ Tat), Schlaf, Entscheidung für einen neuen Weg, Skills, positive Ereignisse, körperliche Aktivität und Freude bewerte. Zusätzlich muss ich täglich eine Stimmungskurve anlegen, die Uhrzeit und Höhe der Spannung festhält.
      Dazu kommen wöchentliche Hausaufgaben aus der DBT an sich.
      Wenn man ein positives Verhalten gezeigt hat, muss man (einmalig) eine positive Verhaltensanalyse anfertigen und für therapieschädigendes Verhalten immer. Die Therapie pausiert solange, bis die Verhaltensanalyse geschrieben ist. Ich finde diese Regelung gut, da ich so wirklich gezwungen bin, eine Verhaltensanalyse zu schreiben.

      Bei der DBT habe ich das Gefühl, dass ich merke, wie ich mich verändere.
      Eine Hausaufgabe, die mir in der aufgegebenen Zeit ordentlich zu knacken machte (in einem Laden fragen, ob die mir 50€ wechseln können), bereitete mir nach 4 Wochen keinerlei Probleme mehr (obwohl ich es immer noch nicht gerne tu).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Motte ()

    • Also ich mache eine Verhaltenstherapie, und ich finde diese Therapieform ist genau das Richtige für mich :D

      Mein Therapeut ist auf DBT spezialisiert, aber er macht auch Trauma und was sonst noch so anfällt... Momentan springen wir etwas im Dreieck, weil das Borderline nicht das größte Problem ist... Aber wir nehmen uns aus jedem Therapietöfchen einfach das raus, was wir grad so brauchen^^.

      Zu der tiefenpsychologischen Therapie: Ich denke, dass das (je nach persönlicher Situation) sehr helfen kann.

      Meine Freundin hat Beispielsweise so eine Therapie gemacht. Bei ihr war die Fragestellung "Mir geht es schlecht...WIESO??" und bei mir ist es eher "Ich weiß genau warum es mir schlecht geht, wie kann ich das ändern?"

      Wahrscheinlich hilft einfach ausprobieren... Aber ich bin ganz zufrieden mit meiner Therapie :)
      Wenn ich du bin, sind wir dann uns?!
    • derzeit mache ich einen stationären Entzug und anschließend stationäre Verhaltenstherpie...sonst mach ich intensive Gesprächsttherapie, ich glaube es handelt sich um Psychoanalyse...

      Sigmund lässt grüßen ;)
    • Ich hatte Psychodynamisch und ähnliche Therapien in Norwegen, die in diese Richtungen gingen! Die Psychoanalyse, da wurde mir anstelle dieser in Deutschland lieber die Klinik empfohlen, wo ich meine Panikängste unter Kontrolle bekommen sollte, aber ich habe einen ambulanten Psychologen gewählt und nie gefragt, was der für ne Therapie mit mir gemachct hat, wo ich 2 Jahre duchhielt und ich nun keine Probleme habe, mit übertriebenen Mimiken klarzukommen oder Mimiken, die sich rasend schnell verändern ins Gegenteil, wie bei L. beispielsweise.