bedarfsmedikation ja/nein?

    Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von cœur.

    • bedarfsmedikation ja/nein?

      dazu habe ich noch keinen thread gefunden - wie sieht es bei euch mit bedarfsmedikation aus? ich hab da einige fragen, die mir wirklich unter den fingernägeln brennen, auch aus eigennützigen gründen :peinlich* ;)

      bekommt ihr welche, ja oder nein?
      wenn ja, wofür genau?
      wie oft nehmt ihr diese bedarfsmedikation ein?
      weiß euer psychiater genau, wie viel ihr wann einnehmt?

      wenn nein, warum nicht?
      hattet ihr schon mal bedarfsmedikamente und habt sie abgesetzt, wenn ja, warum?

      ich wäre über antworten seeehr erfreut :knicks:
    • Ja, ich nehme welche. Vorallem gegegn Depression, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Ich nehme sie sehr unterschiedlich oft ein. Je nach Bedarf und akuter Situation, manchmal auch gar keine (so wie gerade). Ich bin meinem Psychiater gegenüber sehr offen, es ist auch ein sehr kompetenter Arzt. Wie oft ich die Med's einnehme und wann muss ich mir selbst einteilen
    • Früher habe ich welche bekommen. Erst Tavor, bei dem sich aber sehr schnell eine starke Abhängigkeit entwickelt hat. Danach wurde allerhand versucht u.a. Atosil, was aber nicht den gewünschten Effekt hatte. Schließlich endete alles bei Seroquel.
      Inzwischen habe ich keine Bedarfsmedikamente mehr, werde demnächst aber wohl wieder welche bekommen, um meine extreme innere Anspannung und Unruhe in den Griff zu bekommen.
      "Was hast du denn für ein Problem??"
      -
      "Muss ich mich sofort entscheiden?"

      *Koffeinmangel kann zu Fehlfunktionen führen. Achten Sie deshalb bitte auf den minimalen Füllstand. Konsultieren Sie bei weiteren Fragen einen Kaffeeautomaten.
    • Hallöchen,

      ich habe Bedarfsmedikamente die zwar auch für Unruhezustände usw. sind. Aber in erster Linie sind sie fürs schlafen gedacht.
      Die Medikamente sind Promethazin und Zolpidem.

      Mein Arzt weiß über die Mengenangaben genau Bescheid. Es steht mir nicht nach dem Sinn dies zu verheimlichen:)

      Nun die Mengeneinnahmen der Medikamente liegen in meinem Ermessen. Ebenso die Häufigkeit der Einnahme. ABER ich muss sagen, da ich Medikamente nicht leiden kann und denen gegenüber eher auf Kriegsfuß stehe, als das ich sie "gut" finde, greife ich auf die Bedarfsmedikamente verdammt selten zurück. Also man wird nie erleben das ich diese regelmäßig einnehme und auch nicht oft.

      Gut, was heißt bei mir oft, und was nicht oft.
      Also ich gehe mal von dem aktuellen Stand aus. Das letzte Mal das ich auf Bedarfsmedikamente zurückgegriffen habe war Anfang Januar diesen Jahres.

      Da ich diese Medikamente, wie ihr seht doch sehr selten einnehme, hat sich kein Gewöhnungsfaktor eingespielt und auch bin ich nicht abhängig, sowie das ich keinerlei Nebenwirkungen bisher wahrgenommen habe.

      *nochmal durch lies* Hab ich alle Fragen beantwortet?

      Ahhh nicht ganz alle. Nun was das "absetzen" dieser Medikamente angeht, dazu kann ich nichts sagen. Wie gesgat ich nehme sie zu selten, als das man von absetzen sprechen kann.
      Desweiteren denke ich aber auch das diese Medikamente für den "Bedarf" sind, was für mich allgemein schon heißt, das man diese nicht dauerhaft und nicht regelmässig nimmt. Womit ich die Frage nach dem absetzen ein bisschen verwirrt. Aber ok. Vielleicht ist das auch einfach nur eine Definitionssache ;)

      :liebegrüsseschlumpfinchen1:

      ..................Das Leben ist wie die Erde...................
    • Auch ich nehme und habe Bedarfsmedikamente.
      Aufgrund der Angststörung aber auch wegen der Krebserkrankung um unnötigen Stress zu vermeiden.
      Bei mir ist es Diazepam un mein Arzt weiß über alles genau Bescheid.
      Nur nehme ich die nicht so wie vom Arzt verschrieben, sondern eher weniger weil ich eh eine Abneigung gegen Medis habe.
    • Ich habe auch eine gewisse Abneigung gegen Medis.

      Bis ich die gefunden habe, die mir wirklich helfen und deren Nebenwirkungen nicht all zu stark für mich sind, habe ich allerlei Medis ausprobieren müssen. Wie ein Versuchshamster....?!! :smiley:


      Antidepressiva wirken bei mir nicht. Stattdessen treten starke Nebenwirkungen ein und mein Unruhe Gefühl wird stärker.


      Doch ohne Med's würde es bei mir gar nicht mehr gehen. Teilweise kann ich 3 Tage nicht schlafen, wenn ich keine Tabletten habe..



    • Schlumpfinchen schrieb:

      Ahhh nicht ganz alle. Nun was das "absetzen" dieser Medikamente angeht, dazu kann ich nichts sagen. Wie gesgat ich nehme sie zu selten, als das man von absetzen sprechen kann.
      Desweiteren denke ich aber auch das diese Medikamente für den "Bedarf" sind, was für mich allgemein schon heißt, das man diese nicht dauerhaft und nicht regelmässig nimmt. Womit ich die Frage nach dem absetzen ein bisschen verwirrt. Aber ok. Vielleicht ist das auch einfach nur eine Definitionssache ;)
      was ich damit meinte, war der punkt, der hier schon öfter angesprochen wurde - sagen wir mal, der psychiater sagt "ok, wenn das und das ist, nehmen sie dies und dies ein". man entscheidet dann aber für sich selbst, dass man auch ohne medikamente auskommt, da man entweder die skills dafür hat, kein fan von medikamenten ist oder schlichtweg aus purer leichtsinnigkeit. das wollte ich halt wissen. ;)

      irreversible schrieb:

      Bis ich die gefunden habe, die mir wirklich helfen und deren Nebenwirkungen nicht all zu stark für mich sind, habe ich allerlei Medis ausprobieren müssen. Wie ein Versuchshamster....?!! :smiley:

      Antidepressiva wirken bei mir nicht. Stattdessen treten starke Nebenwirkungen ein und mein Unruhe Gefühl wird stärker.
      das ist leider wohl so, dass wir alle etwas rumprobieren müssen :seufz: meine beste freundin ist manisch-depressiv, und sie musste 10 oder sogar mehr verschiedene mittel ausprobieren, bis man das passenden gefunden hat... glaube, das hat nicht wirklich viel mit versuchshamster zu tun, sondern eher damit, dass wir alle ganz unterschiedlich sind (auch vom biochemischen her).

      was nimmst du denn gegen depressionen ein, wenn du ADs gar nicht verträgst? lithium? wäre jetzt so das einzige außer-AD-mäßige, was mir einfällt :D