Vorstellung und Einladung zur Studienteilnahme

    • Vorstellung und Einladung zur Studienteilnahme

      Liebe Forenmitglieder,

      ich schreibe meine Diplomarbeit zum Thema Borderline an der Fakultät für Psychologie der Universität Wien und führe hierzu eine Befragung zu
      Persönlichkeit und Substanzkonsum bei Borderline-PatientInnen durch. Für diese Studie suche ich Interessierte, die mir gerne
      einen anonymen Online-Fragebogen ausfüllen würden. Der Link darf auch gerne weitergegeben werden.

      Die Bearbeitungszeit beträgt zwischen 15 und 25 Minuten. Die angegebenen Daten bleiben anonym, es werden keinerlei persönliche Daten wie
      Kontaktdaten oder IP-Adressen gespeichert. Um Interessierten dennoch die Ergebnisse meiner Studie zur Verfügung stellen zu
      können, werde ich nach Fertigstellung der Arbeit (vorraussichtlich Herbst/Winter 2014) in diesem Thread einen Link zur fertigen Arbeit posten.

      Der Fragebogen ist hier zu finden: www.soscisurvey.de/fragebogenBPS

      Ich w
      erde zwecks Ansprechbarkeit regelmäßig hier im Thread lesen, bin aber auch unter a0907746@unet.univie.ac.at
      erreichbar.

      Mit einer Teilnahme unterstützt Ihr die Forschung zu einem tieferen Verständnis des therapieerschwerenden Substanzkonsums bei
      Borderline-PatientInnen.

      Vielen Dank!

      Annalena Bottmann, Diplomandin an der Fakultät für Psychologie, Universität Wien


      (Es folgt noch meine standardmäßige Vorstellung ;))



      Wie alt bist du? 24
      Betroffen/Angehörig oder Anderes? Interessierte
      Um welche Erkrankung(en) handelt es sich? Borderline

      Welche Schule / Beruf machst du? Psychologiestudium
      Was machst du gern in deiner Freizeit? Lesen, Reisen, Kreatives, Kochen
      Was hörst du gerne für Musik? Indie und Folk
      Wie hast du hier her gefunden? Google


    • Ich komme mir bei diesem Fragebogen vor, als wäre die allgemeine Annahme man oder wir wären Drogensüchtig.

      Finde ich absolut nicht gut, muss ich sagen.
      Mag sein das dies nur meine Auffassung ist. Aber wenn man bei den Substanzen sagen wir mal Zigaretten und Beruhigungsmittel angibt und die nachfolgenden Fragen etc. liest..dann kommt man sich echt vor wie ein Drogensüchtiger. Wobei man bei den Beruhigungsmittel auch noch klassifizieren sollte ob man diese wirklich regelmäßig einnimmt oder nur in Notsituationen, wofür diese meiner Meinung eigentlich auch da sind.


      Gruß
      Schlumpfinchen

      ..................Das Leben ist wie die Erde...................


    • Schlumpfinchen schrieb:

      Ich komme mir bei diesem Fragebogen vor, als wäre die allgemeine Annahme man oder wir wären Drogensüchtig.

      Finde ich absolut nicht gut, muss ich sagen.
      Mag sein das dies nur meine Auffassung ist. Aber wenn man bei den Substanzen sagen wir mal Zigaretten und Beruhigungsmittel angibt und die nachfolgenden Fragen etc. liest..dann kommt man sich echt vor wie ein Drogensüchtiger. Wobei man bei den Beruhigungsmittel auch noch klassifizieren sollte ob man diese wirklich regelmäßig einnimmt oder nur in Notsituationen, wofür diese meiner Meinung eigentlich auch da sind.


      Gruß
      Schlumpfinchen
      Es geht hier keineswegs darum, Annahmen zu treffen dass hier alle drogensüchtig seien. ;) Im Gegenteil werden die Fragen nach Konsumgewohnheiten gestellt, um zu schauen wie jemand konsumiert. Würde ich davon ausgehen, dass eh alle abhängig sind, könnte ich einige Fragen im Bogen streichen. Da ich rechnerisch erforschen will, inwiefern bestimmte Eigenschaften, die mit dem zweiten Bogen erfasst werden, mit unterschiedlichen Konsummustern verbunden sind, muss ich eben möglichst genau wissen, ob von etwas viel oder wenig, häufig oder selten konsumiert wird. Es geht hier keineswegs um eine Beurteilung in richtig oder falsch, sondern um die Zusammenhänge die einem Substanzenkonsum bei BPS-Patienten zugrunde liegen.


    • Herzlich Willkommen. :)

      Ich muss zugeben, dass mich die Fragen auch etwas wundern. Ich bin Borderliner, und wenn ich so darüber nachdenke, bringe ich Alkohol- und Drogensucht nicht wirklich in Verbindung damit. Als ich damals meinen absoluten Tiefpunkt erreicht habe, kam mir das nie in den Sinn. Generell kenne ich nahezu niemanden in meinem privaten Umfeld, der unter der gleichen Störung leidet und dann zu solchen Substanzen greift. Eher zu Klingen, etc., weshalb ich eigentlich mit Fragen in dieser Richtung gerechnet habe.
      Aber ich studiere auch kein Psychologie (worum ich dich übrigens beneide).
      Interessant war es trotzdem. :)
      Hab's ausgefüllt und hoffe, dass es dir hilft.

      Liebe Grüße, Shino.
    • Shinohara schrieb:

      Herzlich Willkommen. :)

      Ich muss zugeben, dass mich die Fragen auch etwas wundern. Ich bin Borderliner, und wenn ich so darüber nachdenke, bringe ich Alkohol- und Drogensucht nicht wirklich in Verbindung damit. Als ich damals meinen absoluten Tiefpunkt erreicht habe, kam mir das nie in den Sinn. Generell kenne ich nahezu niemanden in meinem privaten Umfeld, der unter der gleichen Störung leidet und dann zu solchen Substanzen greift. Eher zu Klingen, etc., weshalb ich eigentlich mit Fragen in dieser Richtung gerechnet habe.
      Aber ich studiere auch kein Psychologie (worum ich dich übrigens beneide).
      Interessant war es trotzdem. :)
      Hab's ausgefüllt und hoffe, dass es dir hilft.

      Liebe Grüße, Shino.
      Zum einen ist Konsum nicht gleich Sucht: Wenn ich ab und zu was trinke bin ich nicht gleich abhängig. Statistisch ist es so, dass bei Borderlinepatienten deutlich mehr Konsum von Substanzen verschiedener Art vorkommt; Das wird meistens damit erklärt, dass damit die Symptomatik gedämpft oder abgeschwächt werden soll.

      Im Übrigen ist jedes Ergebnis für mich interessant. wenn hier jetzt zb rauskommt, dass eher wenig konsumiert wird, ist das auch spannend, weil dann halt die Frage ist, warum? Freut mich dass der Bogen so oder so interessant ist, dann habt Ihr schließlich auch was davon ;)


    • Ah, entschuldige bitte, hab mich vertan. Das hat diesen Eindruck bei mir erweckt und dann habe ich alles durcheinander gebracht. ^^'

      Okay. Ich konnte es nur aus meinem Umfeld beschreiben. Zu Studien und so habe ich vermutlich weniger Zugang. :)


    • Hallo,

      vielen Dank für deine freundliche Erklärung!
      Dann möchte ich nur zu mir und meinem ausgefüllten Fragebogen etwas erklären.
      Für mich war es schwierig eine einigermaßen richtige Antwort zu geben bei der Menge "auf einmal" der Bedarfsmedikation (Beruhigungsmittel)), sowie auch durchschnittlich in Monate etc. Zum einen war dies schwierig für mich zu beantworten, bzw. was ich doch allgemein für schwierig halte, da es nun auch verschiedene Dosen (mg pro Tablette) gibt. Und desweiteren, was den Durchschnitt angeht, eben weil ich, wie oben erklärt, nur in absoluten Notfällen darauf zurückgreife. Und ich ein Mensch bin, der keine Medikamente mag. Und somit nur in den absolut schlimmsten Situationen diese nehme. Was somit selten vorkommt, weil ich viel zu lange und mehr kämpfe als ich eigentlich kann. Und es mir nur selten erlaube mir für ein paar Stunden medikamentöse Hilfe nehme.

      Mh... Vielleicht hilft dir das ja auch irgendwie zu deinen Recherchezwecken :)

      Gruß
      Schlumpfinchen

      ..................Das Leben ist wie die Erde...................


    • Danke für eure Bermerkungen, werde das bei der Auswertung auf jeden Fall berücksichtigen.

      Ich habe den Konsumteil selbst erstellt und bei manchen Fragen hin und her überlegt, wie man das am besten gestaltet.
      Da das nicht immer ideal funktioniert, hoffe ich es doch näherungsweise geschafft zu haben ;).
    • Liebe Alle,

      danke für eure zahlreiche Teilnahme! Da ich durch das rege Interesse schon nach der
      Hälfte der angeplanten Zeit genügend TeilnehmerInnen zusammenhabe, werde ich
      den Bogen heute nach Ablauf des Tages beenden.

      Vielen lieben Dank für die Teilnahme!

      Wenn meine Arbeit fertig ist, werde ich sie hier verlinken, damit Interessierte die Ergebnisse
      nachlesen können.


      Liebe Grüße aus Wien,

      Annalena


    • nur auch nochmal zum thema

      ABottmannDA schrieb:

      Shinohara schrieb:

      Herzlich Willkommen. :)

      Ich muss zugeben, dass mich die Fragen auch etwas wundern. Ich bin Borderliner, und wenn ich so darüber nachdenke, bringe ich Alkohol- und Drogensucht nicht wirklich in Verbindung damit. Als ich damals meinen absoluten Tiefpunkt erreicht habe, kam mir das nie in den Sinn. Generell kenne ich nahezu niemanden in meinem privaten Umfeld, der unter der gleichen Störung leidet und dann zu solchen Substanzen greift. Eher zu Klingen, etc., weshalb ich eigentlich mit Fragen in dieser Richtung gerechnet habe.
      Aber ich studiere auch kein Psychologie (worum ich dich übrigens beneide).
      Interessant war es trotzdem. :)
      Hab's ausgefüllt und hoffe, dass es dir hilft.

      Liebe Grüße, Shino.
      Zum einen ist Konsum nicht gleich Sucht: Wenn ich ab und zu was trinke bin ich nicht gleich abhängig. Statistisch ist es so, dass bei Borderlinepatienten deutlich mehr Konsum von Substanzen verschiedener Art vorkommt; Das wird meistens damit erklärt, dass damit die Symptomatik gedämpft oder abgeschwächt werden soll.

      Im Übrigen ist jedes Ergebnis für mich interessant. wenn hier jetzt zb rauskommt, dass eher wenig konsumiert wird, ist das auch spannend, weil dann halt die Frage ist, warum? Freut mich dass der Bogen so oder so interessant ist, dann habt Ihr schließlich auch was davon ;)
      Hey...an mir ist diese Umfrage voll vorbeigezogen, aber es haben ja offenbar eh genug mitgemacht :)

      wollte dazu nur sagen, bevor ich mit Personen mit Borderline Erkrankung über Klinikbesuche etc in Kontakt kam, wusste ich auch nicht wie viele doch tablettenabhängig, alkoholabhängig oder sogar spielsüchtig sind und des öfteren mal zum Entzug mussten, bevor sie das DBT Programm machen konnten.
      Aber das äußert sich ja bei jedem anders und jeder hat eben andere "Neigungen". Es verletzen sich schließlich auch nicht alle offensichtlich bzw gar nicht.
      und man rutscht ja auch oft einfach durch das Umfeld schnell in eine Sucht rein. War mit meiner Freundin damals auch so.
      Ich selbst gehöre dazu auch nicht, manchmal trinke ich schon, aber immer nur soviel, dass ich die Kontrolle behalte, also nur, um etwas von dieser Dauerangespanntheit runter zu sein. Schaffe es aber auch darauf zu verzichten, wochenlang, darauf achte ich halt und ich finde es weniger schlimm, dann eher mal ein Glas Wein zu trinken als eine Narbe mehr, deswegen auch irgendwie mittlerweile.

      Ich fände es mit dem Suchtverhalten eher noch interessant wie es mit den Komorbiditäten eine Rolle spielt. Also in Relation zu dissoziativen Störungen, stark traumatisierten Menschen, etc. . mit Borderline natürlich. ptbsler neigen natürlich dazu alles mit alkohol abzudämpfen und auszuschalten oder auch nur in eine ES zu rutschen.
      aber wie ist es, wenn man sich an das trauma nicht erinnert? schätze, da neigt man eher nicht zu süchten, die mit einem solchen kontrollverlust einhergehen. also speziell droge, alkohol. denn man leidet ja gewissermaßen schon sowieso an einem totalen blackout, welches ja aber dennoch immer fühlbar da ist.
      jetzt ...... stop mit gedankenspielereien :) aber das fände ich mal echt interessant für ne studie !
    • Liebe Leute,

      Ich habe vor einem Jahr hier zur Teilnahme an meiner Diplomarbeitsstudie zum Thema Borderline eingeladen. Ich bin mittlerweile fertig mit Arbeit und Studium. Leider scheint es der Uni auch Monate nach dem Upload der Arbeit nicht zu gelingen, die Arbeit zum Download freizugeben. Daher für alle TeilnehmerInnen und Interessierte hier meine Diplomarbeit, bitte entschuldigt die lange Wartezeit.


      Hier der Link zur Arbeit:

      Dropbox - Diplomarbeit_Bottmann_051214_approbiert_merged.pdf




      Vielen Dank nochmals für eure Unterstützung.


      LG