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  • Psychologische Forschung zu Essstörungen ausgezeichnet

    Psych

    Freiburger Forschungsgruppe erhält den Christina Barz-Preis
    Freiburg, 16.12.2011


    Preisverleihung mit Michael Bartz und Prof. Dr. Brunna Tuschen-Caffier / Foto: Bartz-Stiftung

    Magersucht (Anorexia Nervosa), Ess-Brechsucht (Bulimia Nervosa) und andere Essanfalls-Störungen sind gravierende psychische Erkrankungen, die häufig chronisch verlaufen und mit schweren körperlichen Folgen einhergehen können. Prof. Dr. Brunna Tuschen-Caffier, Dr. Jens Blechert und Dr. Jennifer Svaldi vom Institut für Psychologie der Universität Freiburg wurden jetzt für ihre Forschung zu Essstörungen mit dem Christina Barz-Preis ausgezeichnet. Der mit 30.000 Euro dotierte Forschungspreis wird alle zwei Jahre für herausragende Forschung zur Früherkennung und zum Verlauf von Essstörungen verliehen. Die feierliche Preisverleihung fand vor kurzem auf einer Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin statt.

    An Essstörungen leiden zumeist Mädchen beziehungsweise junge Frauen. Für die Wissenschaft ist es wichtig, zu verstehen, warum sich Essstörungen entwickeln, wodurch sie aufrechterhalten werden und wie sie am besten zu behandeln sind. Diesen Fragen hat sich die Arbeitsgruppe um Tuschen-Caffier zugewandt. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Forschung, bei der es unter anderem um ein besseres Verständnis von so genannten Körperschemastörungen bei Patientinnen mit Essstörungen geht. Typisch für diesen Problembereich ist, dass sich die Patientinnen dicker fühlen als sie tatsächlich sind und dass sie mit ihrem Körper unzufrieden sind oder ihn komplett ablehnen. Das Ausmaß der Körperschemastörungen ist für den Verlauf anorektischer und bulimischer Essstörungen von hoher Bedeutung. Auch deuten Längsschnittstudien an gesunden Mädchen und Frauen darauf hin, dass Probleme in der Körperwahrnehmung einen bedeutsamen Einfluss auf die Entstehung von Essstörungssymptomen haben.

    Weiter gehts hier --> pr.uni-freiburg.de/pm/2011/pm.2011-12-16.294