Tipps bei Borderline






Seine eigenen Grenzen erkennen!

Es mag sich egoistisch anfühlen, aber wenn man selbst schon einen grauenvollen Tag hatte,
ist es in Ordnung, sich zuerst einmal um sich selbst zu kümmern.




Negative Gefühle zulassen!

Das heißt nicht, dass man den Kranken anbrüllen sollte.
Aber es ist erlaubt und völlig normal, "Du blöder Idiot" zu denken.




Nicht versuchen, die Gedankengänge des anderen nachzuvollziehen!

Wer noch nie eine Depression hatte, wird niemals verstehen, wie sich das anfühlt.
Es würde ja auch keiner annehmen, dass sein Gegenüber weiß, wie sich eine Blinddarmentzündung anfühlt,
wenn dieser noch nie eine hatte. Stattdessen lieber akzeptieren, dass man den Erkrankten nie ganz verstehen wird.




Nicht mit der Tür ins Haus fallen!

Falls man glaubt, dass jemand professionelle Hilfe benötigt, kann man höchstens versuchen,
den anderen so weit zu bringen, dass er von selbst darauf kommt. Alles andere wäre kontraproduktiv!
Es kann beispielsweise helfen, von anderen Betroffenen zu erzählen und dabei deutlich zu machen,
dass man nicht stigmatisiert.




Geduld haben!

Es kann besser werden, aber es wird dauern. Und es gibt Rückschläge.
Die Wenigsten gehen in eine Therapie und kommen zwölf Sitzungen später geheilt wieder heraus.