Was tun bei akuten Absichten?

Man kann versuchen, mit dem Betroffenen ein Gespräch zu beginnen. Grundsätzlich sollte man sich dabei verstehend und stützend verhalten und es sollte das Zuhören im Vordergrund stehen.

Vorteilhaft ist es, ernsthaft auf das einzugehen, was der Suizidgefährdete erzählt sowie danach zu fragen, wie es zu dieser verzweifelten Situation gekommen ist.

Man kann erfragen, ob man in einer Form behilflich sein kann oder etwas für die Person tun kann.

Unfreundliche Reaktionen oder Zurückweisungen von dem Suizidgefährdeten sollte man nicht persönlich nehmen und darauf möglichst gelassen und geduldig reagieren.

Fühlt man sich durch den Suizidgefährdeten überfordert oder gar erpresst, besteht unmittelbare Selbst- oder Fremdgefährdung sollte man nicht zögern, sofort einen psychiatrischen Notdienst, den Rettungsdienst (112 europaweit) oder die Polizei zu verständigen.